Die Kälte kommt aus der Luft

Um den ambitionierten Zielen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie gerecht zu werden, hat sich der IT- und Telekommunikationsanbieter Netstream entschieden, die Kühlung seines Rechenzentrums zu modernisieren. Neu setzt das Unternehmen auf eine sogenannte Free-Cooling-Anlage. Die Klimastiftung Schweiz unterstützt die ökologisch wertvolle Umstellung mit einem Förderbeitrag in Höhe von knapp CHF 47’000.

Nachhaltigkeit ist für Netstream ein wichtiges Thema - auf sozialer, ökonomischer wie auch ökologischer Ebene. Eine der Massnahmen, um dieser Strategie konsequent gerecht zu werden, ist die Umstellung der Kühlung ihres firmeneigenen, rund 500 m2 grossen Rechenzentrums. Statt die Kälte wie bisher mit einer Maschine zu erzeugen, setzt die neue Anlage auf Kälte aus der Umgebung. Dabei kann es sich beispielsweise um kaltes Wasser aus einem Fluss oder auch Umgebungsluft handeln.

Energieeffizienz nachhaltig fördern

Die Klimastiftung Schweiz fördert die rund CHF 200’000 teure Umstellung mit einem Beitrag in Höhe von knapp CHF 47’000. Alexis Caceda, CEO der Netstream AG, freut sich: «Wir danken der Klimastiftung Schweiz für ihre Unterstützung. Sie ist nicht nur für die Finanzierung des Projekts von Bedeutung, sondern vor allem auch Beleg, wie energieeffizient die Umstellung der Anlage ist.»

Die neue Kühlung spart jährlich so viel Strom, wie rund 200 typische Schweizer Haushalte pro Jahr verbrauchen. «Mit solchen Effizienz-Projekten tragen KMU aktiv zum Klimaschutz bei und senken gleichzeitig ihre Stromkosten», sagt Vincent Eckert, Geschäftsführer der Klimastiftung Schweiz. «Anträge zur Unterstützung solcher Projekte nimmt die Stiftung jederzeit gern entgegen.»Der Austausch des Kühlsystems wurde inzwischen erfolgreich abgeschlossen und bedeutet einen weiteren Schritt in der konsequenten Verfolgung der Nachhaltigkeitsziele von Netstream.

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