Elektro-Ersatz für kleine Benzin-Motoren

Bild: Ökozentrum Langenbruck

 

Im Kommunalbereich, im Garten- und Landschaftsbau, überall werden sie eingesetzt: Kleingeräte wie Motorschubkarren, Hacken, Häcksler, mobile Bewässerungssysteme. Sie alle haben etwas gemeinsam, nämlich ihr standardisierter 4-Takt Benzinmotor von zwei bis fünf Kilowatt. Das geht aber auch anders. Das Ökozentrum hat einen elektrischen Ersatz für diesen standardisieren Motor entwickelt.

Für die zahlreichen Kleingeräte kommt nur eine begrenzte Auswahl an Motortypen von sehr wenigen Herstellern zum Einsatz. Der Marktführer verkauft pro Jahr alleine in Europa 1,2 Millionen dieser Motoren. In der Schweiz sind derzeit geschätzte 100‘000 Motoren des Marktführers im Einsatz. Neben der Lärmbelastung stellt aber auch der Einsatz von Benzin und Öl in diesen Motoren ein lokales Umweltrisiko dar.

Zwillingsmotor für einen Raupendumper

Das Ökozentrum entwickelte die elektrische Antriebseinheit ePower-Unit, die in Bauform, Leistung und Gewicht kompatibel zu den marktführenden Motorbaureihen sind. Dadurch können Gerätehersteller ohne ihre Geräte anpassen zu müssen unkompliziert auf elektrischen Antrieb umrüsten. Auch Altgeräte können problemlos umgerüstet werden. Überzeugt vom grossen Potenzial der Idee ist auch die Klimastiftung Schweiz , die sich für KMU und Klimaschutz einsetzt. Die Klimastiftung Schweiz und die Fondation sur la croix fördern die Entwicklung der ePower-Unit des Ökozentrums finanziell.

Die ersten Prototypen werden intensiv getestet. Die Serienproduktion ist für das Jahr 2020 vorgesehen.

Das Ökozentrum forscht, entwickelt und bildet seit 1980 als unabhängige, nicht gewinnorientierte Organisation im Bereich Nachhaltige Entwicklung und erneuerbare Energien. Sein Ziel ist eine zukunftsfähige, ressourcenneutrale Gesellschaft.

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