Was kann der fluidbot-Roboter, Herr Bamberger?

Die vier fluidbot-Macher v.l.n.r.
Elias Rozinek, Bereichsleitung Vertrieb & Kommunikation
Julia Menet, Bereichsleitung Mechanik
Stefan Bamberger, Bereichsleitung Systemtechnik
Jan Feike, Bereichsleitung Elektronik

Erstaunliche viele Wasserleitungen sind veraltet. Da setzt die Firma fluidbot an. Vier Tüftler aus Gossau/SG haben einen Roboter entwickelt, der sich autonom im Wasser-Rohrnetz bewegt und Problemfälle beheben kann. Damit wird viel wertvolles Wasser gerettet, was einen Impact auf den Klimaschutz hat. Die Klimastiftung Schweiz hat das Roboter-Projekt in der Herbstrunde 2023 gefördert. Stefan Bamberger, Bereichsleiter Systemtechnik bei fluidbot, hat dem Onlineportal «Startupvalley» ein Interview gegeben:

Welche Vision steckt hinter fluidbot?

Stefan Bamberger: Uns allen im Team liegt die Umwelt sehr am Herzen, weshalb sich schnell unsere Vision, den Wasserverlust durch undichte oder berstende Leitungen zu vermindern, in unseren Köpfen festsetzte. Wir möchten einen positiven Beitrag für die Umwelt leisten, und wir sind überzeugt, dass wir das mit unserem Roboter erreichen werden.

Wer ist die Zielgruppe von fluidbot?

Bamberger: Die Zielgruppe von fluidbot sind Wasserversorger und Unternehmen, die Trinkwasserleitungen kontrollieren. Dennoch profitiert die gesamte Bevölkerung, da der sorgsame Umgang mit Wasser unabdingbar ist. Der Einsatz von fluidbot kann die Planbarkeit erhöhen und Notfallreparaturen sowie Wasserschäden vermeiden.

Wie funktioniert fluidbot? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Bamberger: fluidbot ist ein modular aufgebauter Roboter, der sich autonom im Rohrnetz bewegen kann. Da sich der Roboter unabhängig von der Fliessrichtung des Wassers bewegt, können wir uns von anderen Anbietern abheben. Dadurch werden Inspektionen im Wassernetz flexibler und auch wirtschaftlich interessanter.

fluidbot, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Bamberger: Aktuell entwickeln wir den Prototypen, den wir bis Ende 2024 fertigstellen und zertifizieren wollen. Nach erfolgreichen Einsätzen in der Schweiz streben wir an, unser Einsatzgebiet auf die DACH-Region auszuweiten. In fünf Jahren wollen wir die kontrollierten Strecken komplett digital abbilden. So können wir kritische Bereiche frühzeitig erkennen.

Das ganze Interview findet sich HIER. Vielen Dank an Startupvalley, dass wir einen Auszug publizieren dürfen.

Team fluidbot erhält Rohdiamanten der
Kantonalbank St. Gallen und Stiftung Startfeld.

Über die Klimastiftung Schweiz

Klima schützen. KMU stärken. Nach diesem Motto unterstützt die Klimastiftung Schweiz Projekte kleiner und mittlerer Unternehmen, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Stiftung hat seit ihrer Gründung 2008 Förderungen in der Höhe von 39 Millionen Franken für über 2'300 KMU in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein gesprochen. 

Seit Januar 2008 verlangt das CO2-Gesetz eine Abgabe auf Brennstoffe. Ein Teil der Abgaben fliesst zurück an die Wirtschaft. Vor allem grosse Dienstleistungsunternehmen erhalten mehr zurück, als sie bezahlt haben. Diese «Netto-Rückverteilung» setzen die Partnerfirmen der Klimastiftung Schweiz für Klimaschutzmassnahmen von Schweizer und Liechtensteiner KMU ein.

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